Worum geht es?

Auf dieser Website infomieren wir über die Entwicklungen rund um ICPC-2.

ICPC steht für International Classification in Primary Care. Die aktuelle Version ist Version 2, deshalb ICPC-2.

Trotz der Bezeichnung "Klassifikation" ist ICPC eigentlich nur eine "Einteilung" oder ein "Ordnungskonzept" für die Belange der Hausarztmedizin.

2007 hat die SGAM auf Vorschlag der Arbeitsgruppes SGAM.Informatics die nationale Lizenz für ICPC-2 erworben. Mit der Fusion von SGAM und SGIM zu SGAIM ist nur SGAIM die offizielle Lizenznehmerin.

Unser Credo

ICPC-2 arbeiten daran, dass ICPC in der Schweiz  "abheben" und die Hausarztmedizin nachhaltig verändern wird.

Aktuell

ICPC-3 ist in der Pipeline. Unter der Federführung der Universität Nijmegen in den Niederlanden hat sich ein Consortium gebildet, welches ICPC weiter entwickelt.  --> Mehr

 

In Kürze

Mit ICPC-2 besteht die Möglichkeit, die Hausarztmedizin abzubilden. Das Klassifizierungssystem ist in vielen Ländern im Einsatz und hat sich bestens bewährt.

ICPC-2 ist WHO anerkannt

ICPC-2 basiert auf dem Episodenkonzept, ermöglicht sowohl Diagnosen/Befunde zu codieren als auch den Grund der Konsultation (RFE=Reason for Encounter) zu erfassen und sogar angeordnete Proceduren mit zu erfassen. Trotzdem hat ICPC-2 "nur" gerade 300 verschiedene Codes (im Gegensatz zu ca 14'000 von ICD-10)

SNOMED-CT
Die Schweiz hat 2016 die nationale Lizenz für SNOMED-CT erworben. Seit 2015 existiert eine Initiative die sich mit dem Mapping SNOMED-CT und ICPC befasst. SNOMED-CT hat ein Subset als Candidate lanciert. Detais siehe hier